wohnhaus versus kunsthaus
die frage nach der virtuellen raumerweiterung (2)

so werden museen in frankfurt, rotterdam, new york city, los angeles, tokyo, etc. zu ausstellungsflaechen der neuen galerie in graz.
medientore als schnittstelle zur welt. analoge und virtuelle eingaenge in die gebaeude des kunstraumes werden gegenuebergestellt. schliesst der kunstraum seine analogen eingaenge bleiben die virtuellen tore weiterhin geoeffnet - medienkunst, information, werbung, platzaus-leuchtung. der vorschlag eines digitalen guides ist, wenn man die moeglichkeiten der interaktivitaet in der museumspaedagogik bedenkt, nur mehr logische konsequenz.
informierte oberflaeche. im palais nutzen die architekten den wert hi-storischer bausubstanz und kunstvoll ausgeschmueckter raeume, re-staurieren sorgfaeltig oberflaeche fuer oberflaeche und stellen diese dann durchaus auch zur schau.
prinzip schachtel. sollten die analog informierten oberflaechen eine ausstellungskonzeption stoeren, werden mobile architekturen - schach-teln - in die raeumlichkeiten plaziert - wahlweise mit weissen, translu-zenten oder digital informierten oberflaechen - eine potentielle aus-stellungsflaechenerweiterung, denn digital informierte oberflaechen sind an sich unendlich gross. so wird zum beispiel der spiegelsaal in seiner bedeutung neu interpretiert - ein kontrapunkt zu kriesches box im schlossberg, von den verfassern als schachtel eins bezeichnet.

 

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