teletopologische transformationen
die frage nach dem umgang mit medienraeumen

die emportauchende informationsgesellschaft formiert sich indessen aus bild-versorgten und daten-informanten. erst wenn die bedeutung der einbringung von daten-eigenmitteln als soziokulturelle chance er-kannt und selbstverstaendlich genutzt wird, erhoeht sich die wahr-scheinlichkeit einer grundlegenden aenderung im umgang mit medien-raeumen.
besondere aufmerksamkeit gilt es den von medienmaschinen transpor-tierten und vom individuum generierten inhalten zu widmen, welche die bedeutungen des interspaces entscheidend zu beinflussen vermoe-gen. aktive informationsvermittlung (informare lat.: gestalten) beinhal-tet polydirektionale datengeneration.
die verfuegbarmachung von raeumen koennte auf der transformation in mediale daseinsfelder basieren, die eine evolutionaere behandlung der phaenomenologie der orte ermoeglichen. mit hilfe digitaler informa-tionstechnologie gelingt es, Ącommon- spaces" zu generieren, sie in-teraktivierbar zu halten, ihnen zugang zu isolierten imaginationsraeu-men zu bieten und zu erfahren wie neue aktionsebenen bereitgestellt werden koennen, die individuell veraenderbar und kollektiv erfahrbar werden.
das ereignisfeld des individuums wird in ebenen transformiert, die durch die zugewandte aufmerksamkeit von anderen den raum zum gemeinplatz wandeln, ihn weiterentwickeln, und naehren, ihn durch intervenierende prozesse aufwuehlen, zu neuen konstellationen und ordnungen zusammenfuegen, ihn somit zu einem telematischen ort machen.

 

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