stilmittel interview
direkte fragen und antworten als thesen: fiktion oder realitaet (3)

albert: gut, wir ajp s haben uns dafuer entschieden zusammenzuarbei-ten, aber auch ohne diese spezielle zusammenarbeit koennte ich ohne telekommunikation nicht auskommen.
alice, stole und ich hoeren und sehen uns taeglich mehrmals, anders ginge es gar nicht. manchmal moechte ich gewisse gespraeche auf video aufzeichnen, um sie ein zweites mal anzuhoeren, aber das funk-tioniert noch nicht so richtig. an den orten, wo alice sich aufhaelt, sind meist keine bildtelefone vorhanden, und meine geraete sind auch noch nicht fehlerfrei einsatzbereit.
stanjonik: wie oft treffen sie ihre kollegen der firma ajp face-to-face? albert: wir sehen uns unregelmaessig, je nach bedarf, gewoehnlich einmal im monat. ich versuche sooft wie moeglich treffen in paris zu arrangieren, aus purem egoismus. zum glueck lieben beide diese stadt, das ist mein grosser vorteil. wir wohnen und arbeiten dann zu dritt in meiner wohnung, ich wuenschte, sie waere besser fuer den temporae-ren gebrauch geeignet. mein freund ergreift in diesen zeiten regel-maessig die flucht und zieht sich in seine garconiere zurueck. dass alice und stole bei mir wohnen, das hat sich so eingebuergert; ein grund dafuer ist; alice mag keine hotels, sie traeumt von wohnland-schaften mit erstklassigem service. (!?)
stanjonik: sind nicht die kategorien zwischen arbeit und freizeit sowie arbeitszeit und freizeit im wandel begriffen?
wie stehen sie dazu?

 

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