experiment vortrag
die frage nach information und raum (2)

individuum, in der bedeutung als das unteilbare ganze, stellt an sich noch keine besondere bewertung von kommunikationsqualitaet dar. das verhaeltnis von senden und emfpangen bestimmt die qualitaet jeder individualitaet. die beteiligung an informationsproduktiven pro-zessen ist gradmesser dieses kommunikationsbegriffes. fuer den zuhoerer stellt die mentale verbindung mit einer aktiven iden-titaet eine moeglichkeit dar, in die folgende veraenderung der wahr-nehmung der uns umgebenden wirklichkeitssphaere eingebunden zu werden. zitat von vilem flusser aus "digitaler schein": "wir sind nicht mehr subjekte einer gegebenen objektiven welt, sondern projekte von alter-nativen welten. aus der unterwuerfigen subjektiven stellung haben wir uns ins projezieren aufgerichtet. wir werden erwachsen. wir wissen dass wir traeumen."
auf die relation zwischen individuum und masse wird im vortragsraum bewusst einfluss genommen. individualraum wird durch diese iden-titaetsstiftung zu einem besonderen aktionsraum transformiert. der informierte gemeinraum definiert sich vorallem aus dem aktiven da-teninput aller proponeten oder er ist nicht existent. (...)

[markus michael zechner, "20-er haus"]

 

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