experiment vortrag
die frage nach information und raum (1)

im rahmen der vortragsreihe "sprechen ueber architektur" der "zentralvereinigung fuer architekten" am 22 mai 1997 im 20-er Haus hat sich die architektengruppe SPLITTERWERK entschieden, auf die sonst uebliche werkspraesentation bei architekturvortraegen mittels dias zu verzichten. anstelle dessen wurde eine konferenzschaltung installiert, wobei die einzelnen vortragenden an verschiedenen orten sowohl untereinander als auch mit dem 20-er haus verbunden waren. somit wurde der vortrag gleichzeitig an den vortragsorten bbc-studio london, hotel hondo sarajevo, 20-er haus wien, splitterwerk graz, stra-ssenbahn graz, roter laubfrosch wohnbau salzburg buermoos gestaltet.
(...) das sich einfinden, niederlassen, raumbeziehen, zuwarten bedrohen das kommunikationspotential, foerdern monogame informati-onsbeziehungen, huellen sich in gemeinschaftlicher deckung ein, neh-men auf ohne einzubringen. mit dem langsamen verdraengen der leere im saal veraendern sich raumdichte und individuum. das gemeinsame hiersein an diesem infor-mationsort foerdert die tendenz zu synchronen erwartungshaltungen, mutieren unbemerkt zum partikel der masse von sich niederlassenden informationsempfaengern.

 

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